News Stop Buruli - Über uns
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Acht Forschungsteams auf vier Kontinenten |
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«Die Schäden, die diese Krankheit verursacht, machen sich in vielen Aspekten des Gemeinschaftslebens bemerkbar. Wenn wir darum kämpfen, die Krankheit unter Kontrolle zu bringen, müssen dabei alle Aspekte berücksichtigt werden, die Buruli begünstigen könnten. Ein interdisziplinärer Ansatz ist also enorm wichtig.»
Dr. A. Um Boock, Kamerun
Vieles über Buruli Ulcer liegt noch im Dunkeln. Wie wird die Krankheit übertragen? Wo lebt das Bakterium, bevor es den Menschen befällt? Wie kann die Krankheit korrekt diagnostiziert werden? Lässt sich die Früherkennung und medikamentöse Behandlung der Krankheit so verbessern, dass chirurgische Eingriffe oder gar Amputationen bei allen betroffenen Patienten verhindert werden können? Und wie muss eine auf die lokalen Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmte Gesundheitsversorgung aussehen, damit sich die Betroffenen frühzeitig in ärztliche Behandlung begeben?
Wüsste man mehr über Buruli Ulcer, könnten die Betroffenen zielgerichteter behandelt und für die Übertragungsrisiken sensibilisiert werden. Aus diesem Grund hat sich auf Initiative der UBS Optimus Foundation ein Forschungskonsortium gebildet, welches international und interdisziplinär Forschung über Buruli Ulcer betreibt. «Stop Buruli» besteht aus acht renommierten Forschungsteams auf vier Kontinenten. Die Teams stammen aus Amerika, Australien, Belgien, Benin, Ghana, Kamerun und aus der Schweiz und haben gemeinsam einen interdisziplinären Forschungsplan gegründet.
Das Forschungskonsortium ist aus Nord-Süd- und Süd-Süd-Partnerschaften zusammengesetzt. Dank den lokalen Buruli-Programmen vor Ort in Kamerun, Ghana und Benin werden die Betroffenen unmittelbar von den Forschungsergebnissen profitieren können.
Das Forschungsprojekt «Stop Buruli» wird von der UBS Optimus Foundation finanziell unterstützt. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Buruli Ulcer möglichst rasch unter Kontrolle zu bringen.
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